GARTEN · ARTENVIELFALT · PROJEKTE

Mehr Leben. Weniger Ordnung.

Ein Garten muss nicht perfekt sein. Er kann Lebensraum sein – für Pflanzen, Wildbienen, Käfer, Vögel und vieles mehr.

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ARTENVIELFALT

Natur beginnt nicht erst im Naturschutzgebiet.

Auch ein kleiner Garten kann unterschiedliche Lebensräume schaffen. Entscheidend sind nicht möglichst viele exotische Pflanzen, sondern Struktur, Nahrung, Wasser und geeignete Rückzugsorte.

Gartenstruktur

Hecken, Totholz, Steine, offene Bodenstellen, Wasser und unterschiedliche Vegetationshöhen.

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Wildbienen

Welche Nisthilfen sinnvoll sind – und warum ein gutes Nahrungsangebot mindestens genauso wichtig ist.

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Was besser draußen bleibt

Problematische invasive Arten, ungeeignete Nisthilfen und vermeidbare Fallen im Garten.

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Illustration eines naturnahen Gartens mit verschiedenen Lebensräumen
GARTENSTRUKTUR

Vielfalt braucht Struktur.

Ein naturnaher Garten besteht nicht nur aus den richtigen Pflanzen. Unterschiedliche Strukturen schaffen Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten.

Hecken & Gehölze

Blüten, Früchte, Verstecke und Nistplätze auf mehreren Ebenen.

Totholz

Lebensraum für Käfer, Wildbienen, Pilze und viele weitere Organismen.

Wasser

Schon kleine Wasserstellen können den Garten als Lebensraum deutlich aufwerten.

Wilde Ecken

Nicht jede Ecke muss gemäht, geschnitten oder aufgeräumt werden.

WILDBIENEN

Ein Hotel allein reicht nicht.

Nisthilfen können sinnvoll sein. Entscheidend ist aber der gesamte Lebensraum: Nahrung, geeignetes Nistmaterial und möglichst wenig Störung.

01 Nahrung

Ein vielfältiges Blütenangebot vom Frühjahr bis in den Herbst.

02 Nistplätze

Viele Arten nisten im Boden und nicht in klassischen „Bienenhotels“.

03 Nisthilfen

Saubere Bohrungen und geeignete Materialien statt dekorativer, aber nutzloser Füllungen.

04 Beobachten

Welche Arten tatsächlich auftauchen, ist oft spannender als perfekte Ordnung.

Wildbienen & Pflanzen bei NaturaDB ↗
Illustration eines naturnahen Gartens als Lebensraum für Wildbienen
Illustration eines strukturarmen Gartens mit invasiven Pflanzen und kurz gemähtem Rasen
NO-GO'S

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Nicht alles, was grün ist oder schön blüht, ist automatisch ökologisch wertvoll. Gebietsfremde und invasive Pflanzen können sich ausbreiten und heimische Arten verdrängen. Gleichzeitig entstehen durch intensive Gartenpflege oft monotone Lebensräume. Ein Naturgarten setzt deshalb auf heimische Arten, Vielfalt und unterschiedliche Strukturen.

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Kirschlorbeer
Die immergrüne Heckenpflanze stammt nicht aus Mitteleuropa und kann sich außerhalb von Gärten ausbreiten. Für einen Naturgarten sind heimische Gehölze deutlich wertvoller, weil sie stärker in unsere heimischen Nahrungsketten eingebunden sind.
Besser: Weißdorn, Schlehe, Hasel oder Kornelkirsche.

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Schmetterlingsflieder
Seine Blüten werden zwar von Schmetterlingen und anderen Insekten besucht. Das allein macht ihn jedoch nicht zu einer idealen Naturgartenpflanze. Heimische Pflanzen bieten zusätzlich Nahrung für Raupen und andere spezialisierte Insekten und sind damit Teil einer wesentlich größeren Nahrungskette.
Besser: heimische Wildstauden und Blütensträucher.

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Kanadische Goldrute
Ein aus Nordamerika stammender Neophyt. Sie kann dichte Bestände bilden und heimische Pflanzen durch starke Konkurrenz zurückdrängen.
Besser: heimische Wildstauden mit spätem Blütenangebot.

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Japanischer Staudenknöterich
Eine besonders konkurrenzstarke gebietsfremde Pflanze. Staudenknöteriche können große, nahezu geschlossene Bestände entwickeln und dadurch heimische Pflanzengesellschaften verdrängen. Einmal etabliert, sind sie außerdem nur schwer wieder zu beseitigen.
Besser: standortgerechte heimische Hochstauden.

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Der perfekte Rasen
Ein ständig kurz gehaltener Rasen bietet nur wenig Struktur, Blüten und Rückzugsmöglichkeiten. Selteneres Mähen und Wiesenbereiche schaffen dagegen Lebensraum für Insekten und andere Gartentiere.
Besser: Blumenwiese, Kräuterrasen oder einzelne ungemähte Bereiche.

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Mähroboter im Dauerbetrieb
Sehr häufiges Mähen hält den Garten dauerhaft kurz und nimmt vielen Kleintieren Deckung und Nahrung. Besonders nachts können Mähroboter für Igel gefährlich werden.
Besser: seltener mähen und Mähroboter niemals nachts fahren lassen.

Naturgarten bedeutet nicht, den Garten einfach verwildern zu lassen. Entscheidend sind heimische Pflanzen, vielfältige Strukturen und eine Pflege, die Lebensräume erhält.

PFLANZE DES MONATS

Heimische Pflanzen
neu entdecken.

Jeden Monat stellen wir eine heimische Wildpflanze, einen Strauch oder einen Baum vor – mit ihrem Wert für Insekten, Vögel und andere Tiere.

Botanische Illustration der Pflanze des Monats
HEIMISCH WILDSTAUDE

Wilde Möhre

Daucus carota

Die Wilde Möhre ist eine heimische Wildpflanze und eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten.

Blütezeit Juni – September
Standort sonnig · eher trocken
Wuchshöhe 30 – 100 cm
Wertvoll für Wildbienen · Schwebfliegen · Käfer
ÖKOLOGISCHER WERT Artendaten nach NaturaDB
Nektarwert
Pollenwert
– Wildbienen – spezialisiert
– Raupenarten – spezialisiert
– Schwebfliegen
– Käfer
WARUM SIE WICHTIG IST

Ihre offenen Doldenblüten sind für viele verschiedene Insekten leicht zugänglich. Auch ihre Samen und ihre Struktur bereichern einen naturnahen Garten.

Mehr bei NaturaDB ↗

Vorgestellt werden ausschließlich heimische Arten. Gebietsfremde Gartenpflanzen und Neophyten sind von dieser Auswahl ausgeschlossen.

INSEKT DES MONATS
HEIMISCHE ART
SEPTEMBER 2026

Insekt des Monats.

Insektenart folgt

Später stellen wir hier jeden Monat eine heimische Art vor – zum Beispiel Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge oder Schwebfliegen.

GRUPPE folgt
FLUGZEIT folgt
LEBENSRAUM folgt
GEFÄHRDUNG folgt
Artenportrait folgt ↗
PLATZHALTER INSEKTENFOTO
PFLANZENWISSEN

Noch mehr Arten entdecken.

Für Pflanzenportraits, Standortansprüche und Informationen zum ökologischen Wert von Pflanzen verweisen wir auf NaturaDB.

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Projekte im Garten.

STURM.WORLD / GARTEN

Ein Garten darf leben.

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